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Für jeden der richtige Rasierhobel

Wir stellen hier das Fazit mal an den Anfang. Wenn du tiefer ins Detail gehen willst, findest du weiter unten alle Erklärungen auch noch mal ausführlich. Am Ende muss natürlich jeder für sich herausfinden, welcher Rasierhobel ihm am besten gefällt. Für uns hat sich aber im Laufe der Zeit eine Tendenz entwickelt, die wir gerne mit dir teilen wollen.

Bei leichtem bis mittlerem Bartwuchs und keiner oder wenig Vorerfahrung beim Rasieren mit der blanken Klinge, empfiehlt sich ein Rasierhobel mit geschlossenem Kamm und dadurch kleinem Klingenspalt. Die Rasur wird damit sehr gründlich, ist aber immer noch relativ sicher.

Bei starkem Bartwuchs oder dickem Barthaar und etwas Vorerfahrung sollte man zu einem Rasierhobel mit offenem Kamm und dadurch auch größerem Klingenspalt greifen. Der offene Kamm ermöglicht eine glattere Rasur und entfernt leichter einen volleren Bart. Die Verletzungsgefahr ist bei Ungeübten allerdings auch höher.

Männer mit großen Händen sollten zudem schauen, ob es den von ihnen gewählten Rasierhobel auch in „Grande“ oder „Lang“ gibt. Diese Varianten haben einen etwas längeren Griff und liegen dadurch besser in der Hand (vor allem großen Händen).

Wenn du jetzt schon einen guten Überblick hast, schau am besten gleich in die Rasierhobelsuche oder fang an, die verschiedenen Rasierhobel zu vergleichen.

 

Die Auswahlkriterien in ausführlich

Rasierhobel kann man anhand der Optik und der Funktionalität unterscheiden.

Optik

Bei der Optik fällt als erstes der Griff ins Auge. Dieser kann aus Metall, Holz, Holzimitat, Edelharz, Porzellan und bei günstigen Modellen auch aus Plastik sein. Hier sollte man sich entscheiden, was einem gut gefällt und was für ein Material man täglich in der Hand haben möchte. Bei einigen nicht so hochwertigen Griffen kann es vorkommen, dass sie nach einiger Zeit Abnutzungsspuren aufweisen. Bei den hier vorgestellten Rasierern ist dies aber eher nicht der Fall.

Ein weiterer optischer Unterschied kann am Rasiererkopf sichtbar sein, je nachdem ob dieser glänzend oder matt poliert wurde. Auf die Funktion hat dies aber keinen Einfluss.

Funktionalität

Bei der Funktionalität gibt es fünf Hauptkriterien, anhand derer Rasierhobel unterschieden werden können. Dies sind der Verschluss, der Kamm, der Klingenspalt, das Gewicht und die Länge.

Der Verschluss

Um die Klinge des Rasierhobels zu wechseln, muss der Rasiererkopf geöffnet werden. Dazu gibt es zwei verschiedene Mechanismen.

Der erste Mechanismus ist der Schraubverschluss. Dabei wird die Klinge zwischen Ober- und Unterteil des Rasiererkopfes gelegt und dieser dann mit dem Griff verschraubt. Durch das Verschrauben wird die Klinge fixiert.

Muehle R41 Grande Rasierhobel 3

Schraubverschluss

 

Den zweiten Mechanismus nennt man Butterflyverschluss. Hierbei klappt der Rasiererkopf durch ein Drehen des Griffs am oberen Ende auf wie eine Flügeltür. Dort kann dann die Klinge eingelegt und fixiert werden. Zum Schließen wird der Griff einfach wieder in die andere Richtung gedreht und die Klinge so fixiert.

Butterflyverschluss

 

Eine Besonderheit ist der Torsionshobel. Bei diesem Modell wird die Klinge so in den Kopf eingespannt, dass sie sich leicht verdreht, so unter Spannung gerät und schärfer schneidet. Der Torsionshobel wird besonders für hartnäckige Strukturen im Bart empfohlen. (Wir haben keinen Torsionshobel in unsere Auswahl mit aufgenommen.)

Der Kamm

Als Kamm bezeichnet man den Teil des Rasiererkopfes, der unterhalb der Klinge liegt. Dieser kann offen oder geschlossen sein. Offene Kämme nennt man auch Zahnkämme.

Der geschlossene Kamm wird für Anfänger und Leute empfohlen, die einen nicht so starken Bartwuchs oder eine empfindliche Haut haben. Durch den geschlossenen Kamm kommt die Klinge nicht so stark mit der Haut in Kontakt und die Rasur wird sanfter.

Der offene Kamm eignet sich vor allem für dickeres Haar und vollere Bärte. Durch die Öffnungen im Kamm kann der Rasierhobel besser in dickes Haar eindringen und es effektiver abschneiden. Da hier viel Klinge mit der Haut in Kontakt kommt, ist etwas Übung (am besten mit einem geschlossenen Kamm) erforderlich.

Der Klingenspalt

Klingenspalt wird der Teil zwischen der Klinge und dem Kamm, bzw. dem Bügel genannt. Durch diesen Klingenspalt wird während der Rasur der Schaum (die Seife), die Barthaare und das Wasser abtransportiert. Bei einem offenen Kamm ist der Klingenspalt logischerweise etwas größer, so dass dort die „Reste“ auch besser abtransportiert werden können.

Normalerweise ist die Größe des Klingenspalts durch den Kamm vorgegeben. Beim Klingenspalt gilt dasselbe wie beim Kamm. Je offener, desto gründlicher die Rasur, aber desto höher ist auch die Verletzungsgefahr, weil die Klinge direkter an der Haut ist.

Es gibt auch Rasierhobel, bei denen der Klingenspalt einstellbar ist. Mit diesen Rasierhobeln kann man bspw. verschiedene Bartlängen rasieren, ohne den Rasierer wechseln zu müssen.

Das Gewicht

Das Gewicht des Rasierhobels beeinflusst die Handhabung des Rasierhobels. Grundsätzlich kann man sagen, dass ein etwas höheres Gewicht zu einem besseren Handling führt und sich der Rasierer einfacher führen lässt.

In diesem Vergleich wird das Gewicht aber vernachlässigt.

Die Länge

Rasierhobel sind deutlich kürzer als Systemrasierer. Wenn man umsteigt, muss man sich also erstmal daran gewöhnen, „nicht so viel in der Hand zu haben“. Die geringere Länge ist meistens notwendig, weil man mit einem Rasierhobel flexibler sein muss um alle Gesichtskonturen gut zu erfassen. Ein zu langer Griff stört dabei. Die Umgewöhnung klappt aber zumeist recht schnell.

Sollte man dennoch Probleme mit der Länge des Griffs haben, gibt es mittlerweile auch dafür Abhilfe. So haben einige Hersteller für Männer mit großen Händen mittlerweile auch Rasierer mit längeren Griffen entwickelt.